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photoMÜNCHEN 2020

Harald Weimann

Sommer in der Stadt Die Serie ist während der Urlaubszeit in Spanien entstanden. In dieser Jahreszeit, in der sich die Städte mit Menschen füllen, die nach Entspannung und Zwanglosigkeit suchen, wo man an jeder Ecke die Unbedarftheit, Freiheit und den Individualismus spüren kann. Vor allem in den Abendstunden, wenn die Hitze des Tages nachlässt und die Dunkelheit und die Lichter eine Art fotographischen Voyeurismus erlaubt. 1964 in Kempten (Allgäu) geboren, begann er 1981 mit der Fotografie. Als reiner Autodidakt eignete er sich das Wissen an und fotografiert nur für sich und seine Freunde. Nach seinem Studienabschluss in der Betriebswirtschaftslehre zog er 1996 nach Madrid - Spanien. Dort lebte und arbeitete er als kaufmännischer Leiter und Geschäftsführer verschiedener multinationaler Unternehmen. Das Leben änderte sich und die Schwerpunkte. In dieser Phase spielte die Fotografie lediglich in Form von Schnappschüsse der Familie eine Rolle. 2017 hat die Fotografie wieder an Bedeutung gewonnen. Jetzt in Deutschland, in der Nähe von Mannheim lebend, startete er erneut als Autodidakt, um sich alles in der jetzt verfügbaren digitalen Fotografie beizubringen. Im Gegensatz zur Vergangenheit, sind die Projekte jetzt klar in Raum und Zeit definiert. Ein klarer Unterschied zu der schnelllebigen Welt der Handy-Schnappschüsse sind seine Bilder mit wenigen Ausnahmen alle in Schwarzweiß und quadratisch. Das Bestreben ist durch Isolation, Ausschnitte und neue Perspektiven die Schönheiten und Wunder der Schöpfung aufzuzeigen. Er wurde immer von Ansel Adams inspiriert, der mit seinen Büchern in der ersten Phase des fotografischen Lebens der "Lehrer" war. In der neuen Phase studierte er ab 2017 auch Sudek, Kenna, Giacomelli und begann, eine neue Arbeitsweise zu entwickeln. Noch immer benutzt er das Zonensystem und die Visualisierung, wie von Adams proklamiert. Aber es kommen jetzt vor allem verschiedene Geschwindigkeiten zur Anwendung, auch arbeitet er jetzt Nachts und fängt Bewegungen auf den Fotos ein. Die Entdeckung der Wirkung des negativen Raums wird ebenfalls jetzt stark eingesetzt.. Auch seine Werkzeuge haben sich geändert. Hat er früher viel mit Zoomobjektiven gearbeitet, hat er jetzt 4 Objektive mit Festbrennweite,die von 18 mm bis 135 mm reichen und verwendet seine Füße als Zoom gemäß der Regel: "Wenn ein Foto nicht gut ist, waren Sie nicht nah genug dran".

  • Fine Art

2020

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